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Willkommen an der FOSBOS Neuburg!

Willkommen an der FOSBOS Neuburg an der Donau – hier führen wir zum (Fach-)Abitur in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung.

Praxis und Theorie greifen dabei ineinander: In der 11. Klasse gehört die fachpraktische Ausbildung fest dazu, ergänzt durch persönliche Beratung und klare Einstiegswege über Vorklasse und Vorkurs.

Fachoberschule

Die Fachoberschule in Neuburg an der Donau führt in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung zur (Fach-)Hochschulreife – praxisnah dank der fachpraktischen Ausbildung in der 11. Klasse.

Wer Grundlagen auffrischen möchte, startet über Vorklasse oder Vorkurs. Wahlpflichtfächer helfen, das eigene Profil zu schärfen.

Berufsoberschule

Die Berufsoberschule Neuburg an der Donau bietet drei Wege passend zum eigenen Profil: Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung – mit klaren Infos zu Zulassung, Wahlpflichtfächern und Beratung für einen sicheren Start bis zur Fachhochschulreife oder Hochschulreife.

Wer zusätzlich vertiefen möchte, findet mit der 13. Klasse und dem Seminarfach den nächsten Schritt.

Aktuelles aus dem Schulleben

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“

Hospizarbeit und Palliative Care

23.06.2026 Im Rahmen der fachpraktischen Anleitung durfte die Klasse FG11b Frau Heske aus Ingolstadt zu einem besonderen Vortrag begrüßen. Sie stellte ihr Herzensthema – die Hospiz- und Palliativarbeit – vor und widmete sich dabei der Frage, was unter einem guten Sterben zu verstehen ist. Zu Beginn griff Frau Heske die Worte von Dr. Cicely Saunders, der Begründerin der Hospiz- und Palliativbewegung, auf: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ Dieses Zitat verdeutlicht den Grundgedanken, Menschen am Lebensende ein würdevolles und möglichst beschwerdearmes Leben zu ermöglichen. Im weiteren Verlauf erläuterte sie wichtige Begrifflichkeiten sowie belastende Symptome am Lebensende. Dabei wurde deutlich, dass die Bedürfnisse sterbender Menschen weit über die rein medizinische Versorgung hinausgehen. Hilfe bedeutet oft, da zu sein, zuzuhören, Gesprächsangebote zu schaffen und Angehörige zu unterstützen. Besonders eindrucksvoll war ein Filmbeitrag, der die körperlichen Veränderungen während des Sterbeprozesses veranschaulichte. Dabei wurde vermittelt, dass unser Körper nicht nur über ein „Programm“ für Entwicklung und Wachstum verfügt, sondern auch über eines, das ein gutes Sterben ermöglicht. Darüber hinaus informierte Frau Heske über die Begleitung in Hospizen und auf Palliativstationen. Obwohl viele Menschen den Wunsch haben, zu Hause zu sterben, verstirbt fast die Hälfte aller Menschen im Krankenhaus. Umso wichtiger ist es, Betroffene und Angehörige frühzeitig zu unterstützen. Der Vortrag machte deutlich, dass es neben einer Ersten Hilfe auch eine „Letzte Hilfe“ braucht, wozu Wissen, Verständnis und Menschlichkeit im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer gehören. Die Schülerinnen und Schüler erhielten wertvolle Einblicke in ein sensibles Themenfeld und nahmen viele Denkanstöße für ihren privaten und zukünftigen beruflichen Weg mit.

Freundlichkeit, die verbindet

„A Random Act of Kindness“ an der FOSBOS Neuburg
15.06.2026 „Wenn wir irgendetwas unterschätzen im Leben – dann ist es die Wirkung der Freundlichkeit.“ Mit diesem Gedanken von Marc Aurel stand an der FOSBOS Neuburg in den Wochen zwischen Ostern und Pfingsten alles im Zeichen der Menschlichkeit. Unter dem Motto „A Random Act of Kindness“ setzte die Schulgemeinschaft ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Wertschätzung und ein respektvolles Miteinander.  Gerade in einer Zeit, in der Hektik, Leistungsdruck und Sorgen viele Menschen begleiten, gewinnen kleine Gesten oft eine besondere Bedeutung. Ein ehrliches Kompliment, ein aufmunterndes Wort oder eine unerwartete Hilfestellung machen den Alltag heller und schenken Mut. Genau diese Momente wollte das Team der „Helfer in (seelischen) Notsituationen“ bewusst in den Mittelpunkt rücken.  Dafür entstand in der Schule nach und nach ein „Band der Freundlichkeit“: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte hielten auf bunten Kärtchen fest, welche freundlichen Taten sie erlebt oder selbst weitergegeben hatten. Die Karten wurden anschließend in der Aula aufgehängt und wuchsen Tag für Tag zu einer beeindruckenden Sammlung kleiner und großer Gesten heran.  So entstand nicht nur ein farbenfrohes Bild gelebter Gemeinschaft, sondern auch ein sichtbarer Beweis dafür, wie viel Gutes im Alltag geschieht – oftmals leise, unscheinbar und dennoch von großer Wirkung.  Die Aktion machte deutlich: Freundlichkeit ist ansteckend. Sie verbindet Menschen, stärkt das Miteinander und zeigt, dass bereits kleine Gesten einen großen Unterschied machen können. 

FOSBOS setzt im Rahmen von Blue Demonstration ein Zeichen für den Schutz der Meere

15.06.2026 Mit einer Vielzahl kreativer Aktionen hat die FOSBOS im Rahmen des Earth Day und der „Blue Demonstration“ ein starkes Zeichen für den Schutz der Meere gesetzt. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere das Problem von Plastikmüll in den Ozeanen und dessen weitreichende Folgen für das marine Ökosystem.  Die „Blue Demonstration“ versteht sich als sichtbares Zeichen für den Schutz der Weltmeere: Die Farbe Blau steht dabei symbolisch für Wasser und Ozeane. Gleichzeitig soll die Aktion Aufmerksamkeit schaffen und das Bewusstsein dafür stärken, wie dringend Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Meere erforderlich sind.  Die Schülerinnen und Schüler – vor allem aus der 13. Klasse der Ausbildungsrichtung Technik sowie unterschiedlichen Kunstklassen – zeigen eindrucksvoll, welches Leid durch Plastikmüll für Meerestiere entsteht und wie stark letztlich auch der Mensch davon betroffen ist. Neben informativen Beiträgen werden auch mögliche Lösungsansätze vorgestellt.  Das Projekt ist Teil der Kooperation im Nachhaltigkeitsnetzwerk der Neuburger Schulen. Alle beteiligten Schulen setzten ihre Aktionen zeitgleich am Earth Day um und machten so gemeinsam auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz aufmerksam.  Ein besonderes Highlight waren 15 selbst produzierte Videos, in denen die Jugendlichen verschiedene Aspekte des Themas kreativ aufbereiteten. Ergänzt wurde die Ausstellung durch große, aus Müll gestaltete Walfiguren sowie kunstvoll aus Steckschaum gebastelte Fische, die noch bis zum Schuljahresende in der Aula präsentiert werden.  Beteiligt an der Umsetzung waren insbesondere die Nachhaltigkeitsbeauftragte Cornelia Euringer-Klose (Videoprojekte der 13. Klasse) sowie Anne Schwarze, die das Projekt im Bereich der künstlerischen Umsetzung begleitete. Unterstützt wurde die Aktion durch Isabel Altrichter,die die Koordination der Ausstellung übernahm. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sorgten sie dafür, dass die verschiedenen Projektteile – von Film über Kunst bis hin zur Ausstellung – zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengeführt wurden.  Mit der Aktion will die Schulfamilie nicht nur informieren, sondern vor allem zum Nachdenken anregen und eine Diskussion über den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen anstoßen. 

Rollstuhlerfahrung hautnah

Perspektiven wechseln, Inklusion erleben
15.06.2026 Auch in diesem Schuljahr wurde an unserer Schule wieder ein Selbsterfahrungsworkshop zum Thema Rollstuhlfahren angeboten. Unter der Leitung von Sebastian Riesinger (FS13) erhielten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte die Möglichkeit, sich intensiv mit den Herausforderungen und Chancen von Mobilität im Rollstuhl auseinanderzusetzen.  Zu Beginn gewährte Sebastian, selbst Rollstuhlnutzer und leidenschaftlicher Rollstuhlbasketballer, sehr persönliche Einblicke in seinen Alltag. Er schilderte anschaulich, mit welchen Barrieren er im öffentlichen Raum konfrontiert ist, aber auch, welche Fortschritte im Sinne der Inklusion bereits erzielt wurden. Seine offene und authentische Art machte es den Teilnehmenden leicht, sich auf das Thema einzulassen.  Im praktischen Teil des Workshops konnten alle Teilnehmenden selbst aktiv werden: Das Fahren im Rollstuhl wurde sowohl im Schulgebäude als auch im Außenbereich erprobt. Dabei wurde schnell deutlich, wie viel Geschick, Kraft und Koordination erforderlich sind, um alltägliche Situationen zu meistern – sei es das Durchqueren enger Räume oder das Überwinden kleinerer sowie größerer Hindernisse.  Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Rollstuhlbasketball. Nach einer Einführung in grundlegende Fahr- und Balltechniken sowie das Regelwerk ging es direkt aufs Spielfeld. Unter Sebastians Anleitung übten die Teilnehmenden Dribbling, Passen und gezieltes Werfen – und stellten dabei fest, wie anspruchsvoll es ist, gleichzeitig den Rollstuhl zu kontrollieren und das Spiel im Blick zu behalten.  Der Workshop bot damit erneut weit mehr als nur theoretisches Wissen: Durch das eigene Erleben und insbesondere durch die intensive sportliche Erfahrung konnten die Teilnehmenden einen nachhaltigen Perspektivwechsel vollziehen.  

Terminvorschau

Mi.
08.07.26
Abschlussfeier mit Verleihung der Fachabitur-/Abiturzeugnissse

Für den BOS-Vorkurs sind noch Plätze frei; es werden noch Anmeldungen entgegengenommen.