Willkommen an der FOSBOS Neuburg!
Willkommen an der FOSBOS Neuburg an der Donau – hier führen wir zum (Fach-)Abitur in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung.
Praxis und Theorie greifen dabei ineinander: In der 11. Klasse gehört die fachpraktische Ausbildung fest dazu, ergänzt durch persönliche Beratung und klare Einstiegswege über Vorklasse und Vorkurs.
Fachoberschule
Die Fachoberschule in Neuburg an der Donau führt in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung zur (Fach-)Hochschulreife – praxisnah dank der fachpraktischen Ausbildung in der 11. Klasse.
Wer Grundlagen auffrischen möchte, startet über Vorklasse oder Vorkurs. Wahlpflichtfächer helfen, das eigene Profil zu schärfen.
Berufsoberschule
Die Berufsoberschule Neuburg an der Donau bietet drei Wege passend zum eigenen Profil: Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung – mit klaren Infos zu Zulassung, Wahlpflichtfächern und Beratung für einen sicheren Start bis zur Fachhochschulreife oder Hochschulreife.
Wer zusätzlich vertiefen möchte, findet mit der 13. Klasse und dem Seminarfach den nächsten Schritt.
Aktuelles aus dem Schulleben
FOSBOS Neuburg so erfolgreich wie nie beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“
Ebenfalls einen dritten Preis konnte Katja Katzki mit nach Hause nehmen. Sie untersuchte die Wirksamkeit von Fassadenbegrünungen bei der Klimawandelanpassung von Städten. Ihre Ergebnisse zeigen, dass vertikale Begrünung messbare positive Effekte auf Temperaturregulierung und Mikroklima haben kann. Katja hofft nun, dass ihre Erkenntnisse auch in der Stadt Neuburg praktische Umsetzung finden und bei zukünftigen Bauprojekten stärker berücksichtigt werden. Franziska Stöckl, Alexander Scholz und Niklas Mayr erhielten einen zweiten Preis für ihre Untersuchungen, inwieweit Bäume das Klima auf versiegelten Flächen verbessern können – eine Fragestellung mit hoher Relevanz für zukünftige Stadtplanung. Vor allem für den Pausenhof der FOSBOS, die auf dem Weg zur Klimaschule ist, eine spannende Frage für eine mögliche Umsetzung. Technik auf höchstem Niveau: KI-gestützter Kippensammelroboter Im Fachbereich Technik erhielt Ewgenij Kiselev einen zweiten Preis für sein beeindruckendes Projekt: einen selbst konstruierten, gebauten und programmierten Kippensammelroboter, der mithilfe künstlicher Intelligenz trainiert wurde. Unzählige Stunden investierte er in Konstruktion, Programmierung und das Training seines KI-Modells. Ziel war es, Zigarettenstummel zuverlässig zu erkennen und automatisiert einzusammeln – ein innovativer Beitrag zum Umweltschutz im öffentlichen Raum. Von der mechanischen Umsetzung über die Sensorik bis hin zur Entwicklung und Optimierung des Trainingsprozesses zeigte Ewgenij eindrucksvoll, auf welch hohem technischen und konzeptionellen Niveau an der FOSBOS gearbeitet wird. Sein Projekt verbindet gesellschaftliche Relevanz mit moderner Technologie und praxisnaher Problemlösung. 1. Preis in Chemie: Ilka Schade überzeugt mit nachhaltiger Forschung Ein besonderes Highlight setzte Ilka Schade aus der 13. Klasse des Gesundheitszweigs. Die Schülerin aus Manching gewann im Fachbereich Chemie den ersten Preis mit ihrer Arbeit zu Abbauprozessen bei der Kompostierung von Kunststoffen. In ihrem Projekt untersuchte sie differenziert, unter welchen Bedingungen sogenannte „kompostierbare“ Kunststoffe tatsächlich zersetzt werden und welche chemischen Prozesse dabei ablaufen. Mit präziser Versuchsdurchführung, sorgfältiger Messung und fundierter Auswertung zeigte sie, dass die Abbauprozesse deutlich komplexer sind als häufig angenommen. Damit leistet ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Diskussion um nachhaltige Materialien und deren tatsächliche Umweltverträglichkeit. Chemie und Biologie sind Ilkas Lieblingsfächer – „Das Lernen macht mir hier viel Spaß und fällt mir leicht“, sagt sie. Nach dem Abitur möchte sie deshalb Biochemie studieren. Besonders begeistert sie, dass dieses Fachgebiet internationale Perspektiven eröffnet: „Man kann überall auf der Welt arbeiten – und man kann etwas bewirken.“ Auch der Wettbewerb selbst war für sie eine wertvolle Erfahrung: „Ich habe nette Leute kennengelernt, wertvolle Kontakte geknüpft. Es waren sehr informative Tage. Die Juroren schätzen die Arbeiten sehr und haben mir hilfreiches Feedback für eine Weiterentwicklung meiner Forschungen gegeben.“ Mit dem ersten Preis qualifizierte sich Ilka für den Landeswettbewerb, der im April bei Rohde & Schwarz in München stattfinden wird. Dort präsentieren alle Erstplatzierten der Regionalwettbewerbe ihre Projekte. Die Landessiegerinnen und -sieger dürfen anschließend zum Bundeswettbewerb nach Herzogenaurach weiterziehen. Große Freude an der FOSBOS Entsprechend groß ist die Freude an der Schule. Martina Wenzel, Weitere Ständige Vertreterin der Schulleiterin an der FOSBOS Neuburg, betont: „Ich bin richtig glücklich, welch tolle Erfolge unsere engagierten Schülerinnen und Schüler erzielen konnten. Das kann nur funktionieren, weil wir an unserer Schule Lehrkräfte haben, die sich über die Maßen einbringen, die Jungforscher auch an Wochenenden und in den Ferien unterstützen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Das große Engagement wurde mit einem Sonderpreis für die Beispielhafte Förderung junger Talente ausgezeichnet, den Cornelia Euringer-Klose mit nach Hause nehmen durfte. Mit ihm ist eine Fahrt zum Bundeswettbewerb verbunden, auf dem sie sicher einige neue Ideen sammeln kann. Besonders hervorzuheben ist die Bedeutung dieses Erfolgs für die FOSBOS. Anders als an vielen anderen Schularten sind die Schülerinnen und Schüler hier nur vergleichsweise kurz an der Schule und stark mit der Vorbereitung auf das Abitur eingebunden. Die Zeit ist also sehr kurz. „Es ist extrem anspruchsvoll, unter diesen Bedingungen ein Jugend-forscht-Projekt auf diesem Niveau zu realisieren“, betont Cornelia Euringer-Klose. „Umso beeindruckender ist die Leistung unserer Schülerinnen und Schüler.“ Mit dem bislang erfolgreichsten Abschneiden in der Geschichte der FOSBOS Neuburg setzt die Schule ein starkes Zeichen für naturwissenschaftliche und technische Spitzenleistungen – und beweist eindrucksvoll, welches Potenzial in ihren Schülerinnen und Schülern steckt.