Auftakt zur Klimaschule begeistert Teilnehmende aus ganz Bayern
Großes Interesse, engagierte Diskussionen und ein randvoller Veranstaltungsraum: Die Fortbildung „Klimaschule – Dabeisein leicht gemacht“ lockte zahlreiche Lehrkräfte und Schulteams aus ganz Bayern nach Neuburg an der Donau. Gastgeberin war die FOSBOS Neuburg, die sich derzeit selbst auf den Weg zur Zertifizierung als Klimaschule Bayern macht.
Martina Wenzel ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung zu eröffnen und begrüßte die Teilnehmenden herzlich. Sie zeigte sich erfreut über die starke Resonanz und darüber, dass die FOSBOS Neuburg als Schule mit klarer Zukunftsorientierung den Rahmen für diesen Austausch bieten konnte.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Nachhaltigkeitsbeauftragten der FOSBOS Neuburg, Cornelia Euringer-Klose, die zugleich Mitglied im BNE-Team Bayern ist. Mit viel Engagement sorgte sie dafür, dass Theorie und Praxis sinnvoll miteinander verbunden wurden und die Teilnehmenden konkrete Unterstützung für den eigenen Schulalltag und ihre Bewerbung als Klimaschule erhielten.
Ein besonderes Highlight war der Einblick in die Arbeit der Gastgeber: Benjamin Wipfler und Isabel Altrichter, beide Mitglieder des Bewerberteams der FOSBOS Neuburg, stellten Projekte der Schule auf dem Weg zur Klimaschule vor. Benjamin Wipfler, der den Umweltrat der Schule leitet, berichtete, wie dieses Gremium aus freiwillig teilnehmenden Schülerinnen und Schülern mit großem Engagement erfolgreiche Aktionen umsetzt, die auch gleich als Aktionen auf dem Weg zur Klimaschule genutzt werden können. Die Jugendlichen planen eigenständig Projekte, sensibilisieren ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und tragen so aktiv dazu bei, Nachhaltigkeit im Schulalltag sichtbar zu machen.
Im Mittelpunkt der Fortbildung standen praxisnahe Hilfestellungen für Schulen, die sich als Klimaschule bewerben möchten. Die Teilnehmenden erhielten einen Überblick über Ziele, Struktur und Anforderungen der Auszeichnung und lernten Wege kennen, wie der Einstieg unkompliziert gelingen kann. Themen wie CO₂-Bilanzierung, schulische Organisationsentwicklung sowie Beispiele aus dem Unterrichts- und Projektalltag zeigten, wie Klimaschutz systematisch in Schule integriert werden kann.
Neben den inhaltlichen Impulsen spielte der Austausch untereinander eine zentrale Rolle. In Arbeitsphasen und Gesprächen entwickelten die Teilnehmenden eigene Ideen weiter, klärten Fragen und nahmen viele Anregungen für ihre Schulen mit. Die offene Atmosphäre machte deutlich, wie groß die Motivation ist, Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch umzusetzen.
Die Veranstaltung in Neuburg zeigte eindrucksvoll: Der Weg zur Klimaschule ist für alle Schularten machbar. Mit klaren Zielen, guter Vernetzung und engagierten Teams können Schulen ihren Beitrag zum Klimaschutz sichtbar stärken. Die FOSBOS Neuburg setzte mit diesem erfolgreichen Fortbildungstag ein starkes Zeichen – sowohl für die eigene Bewerbung als Klimaschule als auch für eine nachhaltige Bildungszukunft in Bayern.