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Musik und Kunst in Kollaboration

Ein besonderer Spaziergang durch Neuburg

Ein besonderer FpA-Montag erwartete die Klasse FS11b zum Abschluss des Schuljahres 25/26. Während die Schülerinnen und Schüler an den regulären FpA-Tagen in Gruppen entweder im Musik- oder im Kunstunterricht arbeiteten, stand im Juli ein kollaboratives Projekt der beiden Fächer auf dem Programm.

Gemeinsam mit ihrem Musiklehrer Herrn Golder und ihrer Kunstlehrerin Frau Schwartze begab sich die Klasse auf einen künstlerischen Spaziergang durch die Neuburger Altstadt. Bei sommerlichem Wetter und kurz vor den Ferien bot sich die Gelegenheit, vertraute Orte aus neuen Blickwinkeln zu entdecken.

Auf dem Weg durch das Obere Tor, vorbei an der Alten Münz bis hinauf zum Karlsplatz vermittelte Herr Golder interessante Einblicke in die Geschichte der Stadt. Am Karlsplatz wurde eine kreative Pause eingelegt. Hier gab Frau Schwartze den Schülerinnen und Schülern die Impressionisten des 19. Jahrhunderts zum Vorbild, die ihre Bilder gern unter freien Himmel malten. Diese Art zu Malen wird auch als „Pleinairmalerei“ bezeichnet. Hier entstanden erste Skizzen vom Marienbrunnen, der Hofkirche und den eindrucksvollen historischen Fassaden. Musikalisch begleitet wurde das Zeichnen von Werken des italienischen Barockkomponisten Biagio Marini (1594–1663), der nahezu 30 Jahre als Hofkapellmeister am Neuburger Hof wirkte.

Anschließend führte der Spaziergang weiter zum Schloss, das neben seiner beeindruckenden Architektur auch einen weiten Blick über Neuburg bot. Bei der sogenannten „Hutzeldörre am Altstadtberg erfuhren die Schülerinnen und Schüler die Herkunft des ungewöhnlichen Namens: „Hutzel“ bezeichnet getrocknete Birne, und auf den sonnigen Hangterrassen hielten sich früher gerne ältere adlige Damen auf...

Der gemeinsame Vormittag verband Kunst, Musik und Geschichte auf besondere Weise und eröffnete der Klasse und den Lehrkräften neue Perspektiven auf die eigene Stadt. Eine Fortsetzung der Kollaboration ist für das nächste Schuljahr schon geplant.