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„Trauern ist die Lösung – nicht das Problem“ - Chris Paul

20.04.2026

Ein Thema, das im Alltag oft ausgeblendet wird, rückte kürzlich bewusst in den Fokus des Unterrichts: die Trauer. Am 26.03. fand für die Klassen FS11a und FG12a ein 90-minütiger Vortrag statt. Zu Gast war Frau Haftel vom Verein ELISA, die den Schülerinnen und Schülern einen einfühlsamen und zugleich fachlich fundierten Zugang zum Thema eröffnete.

Im Zentrum der Veranstaltung standen verschiedene Trauerkonzepte, die verdeutlichten, dass Trauer kein einheitlicher Prozess ist, sondern individuell erlebt wird. Besonders eindrücklich wurde das sogenannte Kaleidoskop-Modell vorgestellt. Dieses beschreibt Trauer als vielschichtigen Prozess mit unterschiedlichen Facetten wie Überleben, Anpassen, Wirklichkeit, Verbundenheit, Gefühle und Einordnen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten so ein anschauliches Bild davon, wie komplex und zugleich notwendig Trauerarbeit ist.

Ein wichtiges Anliegen des Vortrags war es, das Thema Trauer aus der Tabuzone zu holen und ihm mehr Raum im gesellschaftlichen und schulischen Kontext zu geben. Unter dem Leitsatz „Trauern ist die Lösung – nicht das Problem“ wurde deutlich, dass Trauer kein Hindernis, sondern ein wichtiger Bestandteil der Verarbeitung von Verlusten ist.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, offene Fragen zu stellen. Dieses Angebot wurde rege genutzt und zeigte das große Interesse sowie den Bedarf, sich mit diesem sensiblen Thema auseinanderzusetzen.

Die Veranstaltung hinterließ bei vielen Teilnehmenden einen nachhaltigen Eindruck und leistete einen wichtigen Beitrag dazu, Trauer besser zu verstehen und ihr im Alltag mit mehr Offenheit zu begegnen.