Aufklärung über HIV und STI an der FOSBOS Neuburg
Spende von 650 Euro an Verein für psychosoziale Betreuung e.V.
Sex ist unter jungen Leuten ein wichtiges Thema. Daher ist es von besonderer Bedeutung zu wissen, mit welchen Krankheiten man sich anstecken kann und welch schwerwiegende Folgen diese Infektionen haben können, wenn sie nicht frühzeitig behandelt werden. Als „Gesunde Schule“ liegt es der FOSBOS besonders am Herzen Aufklärung und Prävention zu betreiben, um die Ausbreitung dieser Krankheiten einzudämmen.
Es gelang erneut Herrn Dr. Stefan Zippel von der LMU an die Schule einzuladen. Ihm wurde erst vor kurzem das Bundesverdienstkreuz für sein außerordentliches Engagement im Bereich der Beratung und Betreuung von Menschen mit HIV und Aids verliehen.
Trotz großer Erfolge in der HIV-Therapie, infizieren sich in Deutschland jährlich rund 2200 Personen neu mit diesem Virus. Auch andere sexuell übertragbare Krankheiten (STI) wie z.B. Syphilis, Chlamydien oder Hepatitis gehören keinesfalls der Vergangenheit an und verbreiten sich zunehmend. In einem aufschlussreichen Vortrag informierte er die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen nachhaltig über die Infektionswege und Gefahren sexuell übertragbarer Krankheiten.
Um die Betreuung Aidskranker und deren Angehörigen weiterhin sicherstellen zu können konnte Herrn Zippel ein Spendenscheck in Höhe von 650 Euro für seinen Verein für psychosoziale Betreuung e.V. überreicht werden. Dieser Verein kümmert sich um diese Personen.
Neben der HIV-Infektion und den Geschlechtskrankheiten hob Herr Zippel auch die Bedeutung der HPV-Impfung hervor, die bei beiden Geschlechtern HPV bedingte Tumore verhindern kann. Weltweit starben im letzten Jahr 340 000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, der von HP-Viren ausgelöst wurde. Die HPV-Impfung, die von der Krankenkasse bezahlt wird, schützt davor.
Ein ganz besonderes Anliegen von Herrn Zippel ist das Einschreiten gegen Ablehnung, Diskriminierung und Gewalt gegenüber LGBTIQ-Jugendlichen. Als Schule ohne Rassismus setzt sich die FOSBOS für die Gleichbehandlung aller ein und stellt sich schützend vor diese Personen.