Demokratie am Wochenmarkt
An einem sonnigen Samstagnachmittag Ende Mai nahm eine kleine Delegation an einer Veranstaltung zur Feier des Grundgesetzes auf dem Schrannenplatz teil. Ausgerichtet wurde die Kundgebung vom Bündnis für Demokratie - gegen Rassismus und Hass unter der Leitung von Prof. Widuckel. Frau Eichelsdörfer und Frau Guppenberger-Bartl hatten mit den Schülerinnen Marina Habermeier und Hana Hodzic, FS11b, Redebeiträge ausgearbeitet.
Hana:
Schulen sind zentrale Orte, um demokratische Werte zu vermitteln. Fächer wie Politik und Geschichte erklären Rechte und Pflichten, Projektarbeit und Debatten fördern kritisches Denken. Auch wenn Schulen nicht immer vollständig demokratisch organisiert sind, sollten wir Schüler unsere Mitwirkungsmöglichkeiten nutzen. Demokratie in der Schule heißt, mitzubestimmen, gehört zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Ein demokratisches Schulklima hilft uns, zu engagierten, informierten Bürgern heranzuwachsen, die bereit sind, unsere Gesellschaft mitzugestalten und die Demokratie zu schützen.
Marina:
Demokratie bedeutet für mich Freiheit, Mitbestimmung und Gleichberechtigung – und sie beginnt schon in der Schule. Dort lernen wir nicht nur Fachwissen, sondern auch, wie wir als Gesellschaft zusammenleben. Im Schülerparlament, an dem ich teilnehme, vertreten wir unsere Interessen, bringen Vorschläge ein und entscheiden gemeinsam über Themen wie Pausenregelungen oder Projektwochen. Dabei lernen wir, Verantwortung zu übernehmen, Kompromisse zu schließen und andere Meinungen zu respektieren. Demokratie in der Schule heißt: mitreden, mitgestalten und gemeinsam Entscheidungen treffen. Sie lebt vom Engagement – und beginnt bei uns.