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Exkursion in das Wohnprojekt für minderjährige Flüchtlinge im Rahmen der Fachpraktischen Anleitung Sozialwesen

20.07.2026

Im Rahmen ihrer fachpraktischen Anleitung besuchten am 13. Juli 2026 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Neuburg aus der Ausbildungsrichtung Sozialwesen das Wohnprojekt für minderjährige Flüchtlinge in Neuburg.  

Nach der Begrüßung durch Herrn Sampel, den Leiter der Einrichtung, und dessen Stellvertreterin Frau Gascho erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst Informationen über die Entstehung und die Aufgaben des Wohnprojekts.  

Die Einrichtung der stationären Jugendhilfe bietet jungen Menschen, die ohne ihre Familien z. B. aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan oder Afrika nach Deutschland gekommen sind, ein sicheres Zuhause, pädagogische Betreuung sowie Unterstützung bei der Integration in Schule, Ausbildung und Gesellschaft. 

Besonders eindrucksvoll war die Schilderung des Alltags der Jugendlichen. Die Betreuerinnen und Betreuer berichteten von den Herausforderungen, mit denen die jungen Menschen konfrontiert sind. Neben der Bewältigung von Fluchterfahrungen stehen das Erlernen der deutschen Sprache, die Orientierung in einem neuen kulturellen Umfeld sowie die Vorbereitung auf ein eigenständiges Leben im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. 

Ein besonderer Schwerpunkt der Exkursion lag auf dem Austausch zwischen den Fachkräften und den Schülerinnen und Schülern. In einer offenen Fragerunde zeigten sie großes Interesse an der interkulturellen Arbeit und den rechtlichen Rahmen-bedingungen der stationären Jugendhilfe.  

Die Exkursion verdeutlichte eindrucksvoll, wie vielfältig und verantwortungsvoll die Arbeit im sozialen Bereich ist. Gleichzeitig förderte die Exkursion das Verständnis für die Lebenssituationen junger Geflüchteter und die Bedeutung von Integration, Unterstützung und gesellschaftlicher Teilhabe. 

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkraft Frau Siegel bedankten sich herzlich bei Herrn Sampel und Frau Gascho für die Offenheit, die interessanten Einblicke und die Zeit, die sie für den Besuch investiert haben.  

 

Julia Siegel, Lehrkraft Fachpraktische Anleitung Sozialwesen