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Feierlicher Abschied für 228 Abiturientinnen und Abiturienten der FOSBOS Neuburg

20.07.2026

Mit einer stimmungsvollen Abschlussfeier verabschiedete die FOSBOS Neuburg am Mittwoch, dem 8. Juli, ihre Absolventinnen und Absolventen der 12. und 13. Klassen. Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler, Eltern, Angehörige und Lehrkräfte füllten die frisch renovierte Turnhalle der Schule und sorgten für einen festlichen Rahmen. Bereits vor der Feier hatte ein ökumenischer Gottesdienst Gelegenheit geboten, innezuhalten und Dankbarkeit auszudrücken. 

Im Mittelpunkt standen die 228 Abiturientinnen und Abiturienten. 203 von ihnen legten ihre Prüfungen an der Fachoberschule ab, 25 Absolventinnen und Absolventen taten dies an der Berufsoberschule. Besonders herausragende Leistungen erzielten Elisabeth Andraschko (FOS) sowie Niklas Bauer (BOS), die jeweils die Traumnote 1,00 erreichten. Johanna Stangl (BOS) schloss mit einem Notendurchschnitt von 1,06 ebenfalls hervorragend ab. 

Die Fach- und Berufsoberschule eröffnet jungen Menschen vielfältige Bildungswege. Je nach besuchter Jahrgangsstufe können die Schülerinnen und Schüler den mittleren Schulabschluss, die Fachhochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder – mit dem Nachweis einer zweiten Fremdsprache – die allgemeine Hochschulreife erwerben.  

Mit einer Wassermetapher eröffnete Frau Dr. Eva Hertle, Leiterin des Beruflichen Schulzentrums Neuburg, ihre Ansprache. Wasser stehe für Leben, Wandel und Anpassungsfähigkeit, verbinde Menschen über Grenzen hinweg und erinnere zugleich an die Verantwortung für die Umwelt. Den Absolventinnen und Absolventen gab sie den Wunsch mit auf den Weg, den Mut zu haben, immer wieder „neue Ufer zu entdecken“. 

Einen optimistischen Blick auf die Zukunft warf anschließend Bildungsreferent Prof. Dr. Werner Widuckel. Veränderungen seien kein Grund zur Sorge, sondern immer auch Ausdruck von Entwicklung. Gleichzeitig richtete er einen Appell an die Erwachsenen: Wer jungen Menschen Zuversicht vermitteln wolle, müsse selbst Chancen erkennen und dürfe nicht ständig das Negative in den Vordergrund stellen. 

Die Dritte Bürgermeisterin der Stadt Neuburg, Frau Schlusnus, ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, ihren eigenen Weg zu gehen. Es gelte, nicht den Stimmen anderer zu folgen oder das Leben anderer zu leben, sondern auf die eigene innere Stimme zu hören und den persönlichen Überzeugungen treu zu bleiben. 

Dass den Absolventinnen und Absolventen viele Wege offenstehen, brachte Prof. Dr. Oliver Blask vom Elternbeirat in einem Satz auf den Punkt: „Alles ist möglich – und nur sehr wenig ist unmöglich.“ Den Schlusspunkt der Redebeiträge setzten Lilja Raba und Valentin Stadlbauer von der SMV. Sie beschrieben den Abschlusstag als einen Wendepunkt zwischen Vertrautem und Neuem. Mit dem Ende der Schulzeit beginne die Freiheit, den eigenen Weg zu suchen und herauszufinden, wer man sein möchte. Zugleich blickten sie dankbar auf eine Zeit zurück, die sie geprägt und zu den Menschen gemacht habe, die sie heute seien. 

Den Abschluss der Reden übernahm Martina Wenzel, ständige weitere Stellvertreterin der Schulleiterin. Sie wünschte den Absolventinnen und Absolventen Mut, Optimismus, Weitsicht, Gelassenheit, Glück und vor allem Gesundheit für ihren weiteren Lebensweg. Dabei griff sie das Leitmotiv des Wassers aus der Eröffnungsrede noch einmal auf und zitierte: „Die Kraft des Wassers liegt nicht in seiner Stärke, sondern in seiner Beständigkeit.“ Ein Gedanke, der den Bogen zwischen Aufbruch und Ausdauer spannte und der Feier einen stimmungsvollen Abschluss verlieh. 

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Schulband mit gleich vier Sängerinnen. 

Mit der feierlichen Übergabe der Abschlusszeugnisse endete ein besonderer Tag. Die Stimmung in der Halle war gleichermaßen feierlich wie gelöst. Stolz, Erleichterung und Vorfreude auf die Zukunft waren überall spürbar. Für die Absolventinnen und Absolventen beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt – an Hochschulen und Universitäten, in Ausbildungsbetrieben oder auf anderen beruflichen Wegen. Die FOSBOS Neuburg hat ihnen dafür ein solides Fundament mit auf den Weg gegeben und einmal mehr ihre zentrale Bedeutung als Bildungsstandort für die gesamte Region unter Beweis gestellt.